ARCHIV AUS STEIN 7 Der israelitische Tempel in Hamburg

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Andreas Brämer   Ulrich Knufinke
Mirko Przystawik   Miriam Rürup

Christoph Schwarzkopf

Archiv aus Stein 7

Der Israelitische Tempel in Hamburg
64 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
14,8 x 21 cm
ISBN 978-3-936406-63-4

Das erste Bethaus, das Hamburger Juden sich erbauten, war der Tempel in der Poolstrasse. Ein eindrucksvoller, eleganter und repräsentativer Bau. Bisher fanden die jüdischen Gottesdienste in Bestandsbauten statt, die dem Zweck durch Umbauten angepasst wurden und nach außen nicht auffielen. Der Tempel, der Begriff Synagoge wurde bewusst nicht gewählt, war aber nicht nur ein modernes Bethaus sondern eine der Keimzellen des Reformjudentums, das bis heute weite Teile des jüdischen Lebens - vor allem in der Diaspora - gestaltet.

Diese überragende Bedeutung des Tempels verbunden mit dem glücklichen Umstand, dass er den Zerstörungen der Pogromnacht entging und auch nach starken Kriegsschäden nicht völlig abgerissen sondern umgenutzt wurde,  sollte zu einem neuen Ansatz im Umgang mit seiner erhaltenen Substanz führen. Dazu möchten wir mit der neuen Ausgabe unserer Reihe „Archiv aus Stein“ zum Nachdenken und aktiv werden anregen. 
Den Autoren und Wissenschaftlern des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden sowie des Denkmalschutzamtes danke ich sehr herzlich für die Bereitschaft, diesem Anliegen mit ihrer Expertise ein Fundament zu setzen. 
Vorwort von Irina v. Jagow, Stiftung Denkmalpflege Hamburg

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